Es gibt drei Haupttypen von Hydrokultursystemen. Jedes hat Vor- und Nachteile und ist mehr oder weniger für den Anbau bestimmter Pflanzenarten geeignet.

Ebb & Flow Hydrokultursysteme

Das Ebbe-Flut- (oder Flut-Abfluss-) System ist ein "medienbasiertes" Hydrokultursystem. Dies bedeutet, dass die Pflanzschale mit einem feuchtigkeitsspeichernden Wachstumsmedium wie Vermiculit, Zuchtsteinen oder Kokosfasern gefüllt ist.

Ein Reservoir mit nährstoffangereichertem Wasser überflutet regelmäßig die Pflanzschale mit der Nährlösung. Das wachsende Material hilft den Pflanzen, die Nährstoffe aufzunehmen. Während die Nährlösung in das Reservoir zurückfließt, zieht sie wachstumsfördernden Sauerstoff – ebenfalls wichtig in der Hydrokultur – um die Wurzeln der Pflanzen.

Ein Vorteil dieses Hydrokultursystems besteht darin, dass es einfach ist und für den Anbau einer Vielzahl von Pflanzen geeignet ist. Daher ist es die beliebteste Wahl für hausgemachte Hydrokultursysteme. Das Ebbe-Flut-System ist auch ideal für Blumen- und Zierpflanzenliebhaber. Sie können Topfpflanzen in die Schale legen, anstatt sie zu massen, und Ihre Pflanzen entfernen und anzeigen, wann immer Sie möchten.

Ein Nachteil dieses Systems ist, dass es auf Strom angewiesen ist. Wenn Kosten oder Stromausfälle ein Problem darstellen, ist dies wahrscheinlich nicht das beste Hydrokultursystem für Sie.

Dochtwasserkultursysteme

Eine zweite Wahl hydroponischer Anbausysteme ist das Dochtsystem. Es ist auch medienbasiert, aber im Gegensatz zum "aktiven" Ebbe-Flut-System ist das Dochtsystem "passiv" – es verbraucht keine Energie.

Ganz einfach, ein Ende eines Dochtes wird in eine nährstoffreiche Lösung gegeben, während das andere Ende nahe der Wurzel in das Wachstumsmedium eingebettet wird. Der Docht wirkt wie ein Strohhalm – die Lösung wandert den Docht nach Bedarf bis zu den Wurzeln der Pflanze hinauf.

Ein offensichtlicher Vorteil von Docht-basierten Hydrokultursystemen ist ihre Einfachheit – die einfachste Option für hausgemachte Hydrokultursysteme. Sie sind jedoch nicht für große und daher sehr durstige Pflanzen geeignet, da der Docht nicht mit ihren Bedürfnissen Schritt halten kann. Darüber hinaus kann es schwierig sein, eine ausreichende Versorgung der Pflanzen mit Sauerstoff zu gewährleisten, was das Wachstum beeinträchtigt.

Wasserkultur-Hydrokultursysteme

Eine dritte Option ist ein "Wasserkultur" (oder Floß) -Hydroponik-Gartensystem. Die Pflanzen werden auf einer Styroporplattform aufgehängt, die auf mit Nährstoffen angereichertem Wasser schwimmt, während die Wurzeln darunter baumeln. Eine Luftpumpe sprudelt durch das Wasser und erzeugt eine sauerstoffreiche Atmosphäre um die Pflanzen herum.

Der Vorteil dieses Hydrokultursystems besteht darin, dass es einfach und relativ billig ist und sich hervorragend für den Anbau von Pflanzen wie Salat eignet, die mit viel Wasser gedeihen. Es ist jedoch nicht für Pflanzen geeignet, die diesen Sättigungsgrad nicht mögen.

Alle diese Systeme können einfach und kostengünstig zu Hause gebaut und auf den verfügbaren Platz zugeschnitten werden. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, entscheiden Sie, welches dieser Hydrokultursysteme am besten zu der Art und Vielfalt der Pflanzen passt, die Sie anbauen möchten.

Copyright 2007 Jenny Green

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